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GLÜCK

Bist Du auch auf der Suche nach dem Glück? Vielleicht spielst Du ja Lotto und hoffst Dein Glück hier zu finden?! Natürlich löst ein Lotto-Gewinn zunächst einmal Glücksgefühle aus. Der Gewinner fühlt sich bestätigt, belohnt und denkt, dass nun alle seine Sorgen der Vergangenheit angehören. Aber so schnell, wie es  gekommen ist, verschwindet dieses Glücksgefühl auch wieder. Forschungen in den Vereinigten Staaten haben sogar gezeigt, dass schon nach ein paar Wochen das subjektiv empfundene Glück auf dem gleichen Niveau liegt wie das von querschnittgelähmten  Unfallopfern.

Viele Lottogewinner glauben, nur weil sich die materielle Lebenssituation von heute auf morgen ändert, wird sich auch die Lebenszufriedenheit erhöhen. Dass dies jedoch nicht so ist, zeigt der Fall einer Sekretärin aus Hamburg. Nachdem sie sechs  Richtige im Lotto angekreuzt hatte, kündigte sie sofort ihren Job, kaufte sich eine Eigentumswohnung, richtete sich vollkommen neu und teuer ein und bereiste die Welt. Glücklich wurde sie nicht. Drei Jahre nach dem Glückstreffer hatte sie nur  einen Wunsch, sie wollte wieder wie ein normaler Mensch leben und arbeiten.

Aber was ist denn dann dieses Ding namens „Glück", dem alle wie verrückt hinterher laufen?

Wir leben in einer Welt der Dualität, was bedeutet, es gibt für alles zwei Seiten, oder Pole. Unser Leben bewegt sich zwischen zwei Polen, wie oben und unten, gut und böse,  hell und dunkel, oder richtig und falsch. Die Spannung zwischen den beiden Polen ist dabei unser Lernfeld, in dem wir uns jeden Tag bewegen, in dem wir unsere Erfahrungen machen. Auch wenn wir beispielsweise versuchen möglichst Gutes zu tun und das  Böse aus unserem Leben fernzuhalten, bewegen wir uns auch hier im Spannungsfeld dieser beiden Pole. Wir wüssten ja gar nicht was gut ist, wenn wir nicht auch die andere Seite kennen würden. Ohne die beiden Pole könntest Du Dich auch nicht  für eine Seite entscheiden, somit gäbe es auch keine Wahl und keinen Willen. So lebten übrigens Adam und Eva. Nicht getrennt, nicht in der Dualität, sondern in der Einheit, im Paradies. Dann aßen sie vom Baum der Erkenntnis und konnten  auf einmal richtig und falsch unterscheiden, was aus meiner Sicht ja auch viel spannender sein kann, als ständig in einem „langweiligen" Paradies der Einheit „rumzugammeln". Ich hätte es wie Adam gemacht, um hier die vielen tollen  Dinge in der Dualität zu „erleben". Die Spannung zwischen den Polen ist der Motor für unsere Entwicklung und macht unser Leben im wahrsten Sinne des Wortes „spannend".

Was bedeutet das konkret für unser Leben und unser Glück?

Zuerst einmal geht es um die Wahrnehmung von Situationen und Dingen. Der Verstand neigt sehr stark dazu, sich auf das Vermeiden oder Lösen von Problemen zu konzentrieren. Dabei vernachlässigt er die vielen schönen Dinge des  Lebens. Sie kommen gar nicht mehr an im Bewusstsein des Menschen, also existieren sie zwar, werden aber nicht mehr wahrgenommen. Nehmen wir beispielhaft einen Lotto-Millionär, der nach ein paar Wochen der Freude nun von Verwandten und Bekannten auf  Geld angesprochen wird, vielleicht seinen Job kündigt und damit seine Bestätigungen durch die Arbeitskollegen verliert, ein neues zu Hause suchen muss, etc. Ein Leben voller Probleme und der Verstand stürzt sich darauf und die Zeiten des Glücks  werden immer kleiner. Ein neuer Morgen mit einem wunderschönen Sonnenaufgang in einem Hotel mit Pool bei 30 C, das sich der Lottogewinner gerade leistet, wird einfach nicht mehr wahrgenommen. Die gute Nachricht ist, Du kannst Deine Wahrnehmung ändern,  in dem Du Deine Achtsamkeit auf die vielen kleinen schönen Dinge des Lebens richtest. Achtsamkeit ist wie ein „Scheinwerfer" mit dem Du Deine Wahrnehmung steuern kannst. Stell sie Dir vor, als würdest Du Dein Leben filmen  und Du bist auch der Kameramann. Filme den Sonnenaufgang, filme die wunderschöne Rose im Garten, filme den netten Gruß des Nachbarn und Du wirst sehen, wie ein Stück GLÜCK in Dir entsteht. Dann brauchst Du materiell nichts anderes oder neues  mehr für Dein Glück.

Darüber hinaus wird es aber selbstverständlich weiterhin die anderen Pole in Deinem Leben geben, wie das Böse oder die Dunkelheit, sonst wärst Du nicht auf dieser Welt. Die Ablehnung dieser Realität ist ein weiterer Grund, warum wir das  Glück oft nicht zulassen können.
Wir wollen bestimmte Dinge nicht in unserem Leben haben, wir lehnen ab, verurteilen, weisen Schuld  zu, uns selbst und anderen. Dabei entstehen Gefühle der Angst, des Grolls, oder der Wut und zu diesen Zeiten ist es uns nicht möglich glücklich zu sein. Wenn Du akzeptieren kannst, dass alles da sein darf, ja dass erst durch die Existenz beider Pole alles vollkommen ist, dann bist Du auf dem Weg der Erlösung, auf dem Weg zur Einheit und Verbundenheit und damit  auf dem Weg zu Deinem Glück. Mache Dir bewusst: Nur in der Trennung können wir erfahren, was Einheit bedeutet. Deshalb bist Du hier!

In der Dualität leben, in Spiel und Spannung, so wie gleichzeitig bewusst wissen, dass es auch die Einheit gibt, dass wir alle verbunden sind, das ist für mich das Paradies auf Erden.

Kämpfe nicht gegen das was war, oder das was ist. Alles ist vollkommen. Wenn Du es für die Zukunft ändern willst, dann tue es mit Freude und nicht mit Groll.

Richte Deine Achtsamkeit auf die vielen schönen Dinge in Deinem Leben.

Folge nicht Deinem Kopf, sondern folge Deinem Herzen und Deiner Freude.  

Autor: Ralf Michael Pape


 
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